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A. D. Touny, St. Wenig - Der Sport im alten Ägypten
23.04.2018, 12:41

Научнопопулярен увод в една от малко изследваните теми в египтологията: спортът в Древен Египет като забавление и социален феномен.
- Спортни дисциплини и състезания;
- Индивидуални спортове: борба, бокс, фехтовка, бягане, плуване, скокове, езда, вдигане на тежести и др.
- Отборни спортове: игри с топка, игри за сила и сръчност, гимнастически игри, надпревара с лодки и кораби;
- Ловът и риболовът като спортни дисциплини: ловни и риболовни пособия, лов на птици, риби и дребен дивеч, лов на едър дивеч (хипопотами, носорози, слонове, лъвове);
- Религия и спорт: древноегипетските богове като покровители на спортовете, култови церемонии със спортен характер, религиозните танци като спорт;
- Спортът като елемент на образованието;
- Фараоните - спортисти;
- Спортните площадки;

Ahmed El Demerdash Touny, Steffen Wenig - Der Sport im alten Ägypten, Leipzig, Edition Leipzig, 1969

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Added by: Admin | | Tags: Древен Египет, древноегипетско общество, фараони, древноегипетски спорт, древноегипетска религия
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Ägyptens Kulturgeschichte reicht bis zum Anfang des 3. Jahrtausends v. Chr. zurück und zählt somit zu den ältesten Kulturen der Menschheitsgeschichte. In diesem langen Geschichtsverlauf wurde das Land von 31 Dynastien regiert und es entwickelte sich eine durch die Jahrtausende gepflegte eigene Körperkultur. Keine andere Kultur liefert ältere bildliche Darstellungen und schriftliche Nachrichten über den Sport. Somit stammen die ältesten Quellen zum Sport aus Ägypten.Verglichen mit anderen antiken Kulturen ist die Anzahl der vorhandenen Quellen, besonders die der bildlichen Darstellungen, sehr reichhaltig. Dieser Quellenreichtum lässt sich unter anderem auf zahlreiche Grabbeigaben zurückführen, welche eine genaue Beobachtung und eingehende Kenntnis von sportlichen Übungen ermöglichen. Sie sollten dem als lebend gedachten Toten einen ästhetischen Genuss bereiten. Die Ägypter hatten bereits eine systematische Körperkultur mit gymnastischer Schulung, Kampfsport (Ringen, Faustkampf, Stockfechten) und Wassersport. Die Körperschule zeigt fast alle Arten der Gymnastik im heutigen Sinn.Die ägyptische Kultur ist einem anderen Sportbegriff verpflichtet, als ihn das moderne Wort widerspiegelt. Die ägyptische Bezeichnung sḫmḫ-jb, was „sich vergnügen“ bedeutet, eignet sich im Grunde nicht ganz als Titelbezeichnung für den Sport im Allgemeinen. Der Sportbegriff hat sich selbst im Laufe der Geschichte verändert. Deshalb kann er, auf die antiken Körperkulturen bezogen, typische Elemente einschließen, die in der modernen Sportkultur fehlen und umgekehrt. Er wird daher hilfsweise als Oberbegriff verwendet, wenn sich auf die Leibesübungen der ägyptischen Kultur bezogen wird.
Verglichen mit modernen Gesellschaften oder der griechischen Antike spielte das Agonale für den antiken ägyptischen Sport eine untergeordnete Rolle. Dies bedeutet nicht, dass es keinen sportlichen Wettkampf im antiken Ägypten gab. Auch hier wurden Wettkämpfe organisiert und vor ausgewähltem Publikum ausgetragen. Dies lässt sich zum Beispiel mithilfe der Ring- und Stockfechterszenen im Totentempel Ramses’ III. nachweisen. Ein weiteres Beispiel ist der Wettkampfbericht der Lauf-Stele des Taharqa (25. Dyn.). Sie berichtet von einem Langstreckenlauf, der als Wettkampf durchgeführt wurde. Da die Überlegenheit des für die Ägypter übermenschlichen Königs (Pharao) nicht angezweifelt wurde, nahm dieser grundsätzlich nicht an Wettkämpfen teil. Ein Zweikampf zwischen gleichberechtigten Kräften unter Beteiligung des Pharaos war undenkbar.

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