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Eberhard Dziobek - Das Grab des Ineni (Theben Nr. 81)
30.11.2019, 07:08

Инени е един от големите архитекти и администратори на Египет през епохата на XVIII династия, служейки вярно на нейните владетели през дълъг период от време. Неговата дейност обхваща царуването на Аменхотеп I (oк. 1526-1506 г. пр. н.е.), Тутмос I (oк. 1506-1493 г. пр. н.е.) Тутмос II (oк. 1493-1479 г. пр. н.е.) и съвместното царуване на Хатшепсут и Тутмос III (oк. 1479-1458 г. пр. н.е.). Известните проекти под негово ръководство са заупокойният храм на Аменхотеп I и разширението на храма на Амон в Карнак. Той също така упражнява надзор над складовете със зърнени запаси, съкровищницата на храма в Карнак и общ контрол върху всички царски строежи. Гробницата му в Тиванския некропол е една от най-красивите и богато украсени измежду принадлежащите на частни лица.

Eberhard Dziobek - Das Grab des Ineni (Theben Nr. 81), Mainz am Rhein, Philipp von Zabern, 1992

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Added by: Admin | | Tags: Древен Египет, Тива, Инени, Ново царство, Тивански некропол, XVIII династия
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Ineni war ein hoher altägyptischer Beamter am Beginn der 18. Dynastie. Seine Amtszeit begann in der Regierungszeit von Amenophis I. und endete am Beginn der Regierungszeit der regierenden Königin Hatschepsut. Ineni war Bürgermeister von Theben und hatte damit eine der wichtigsten Positionen im Staat inne. Er ist vor allem aus seinem thebanischen Grab (TT81) bekannt, in dem sich eine längere Biographie befindet, die über sein Leben berichtet.

Inenis Vater hieß Antef, seine Mutter Satdjehuty. Er hatte mehrere Geschwister, seine Schwester Ta-Amethu war mit dem Wesir Ahmose Aametju verheiratet. Neben dem Amt eines Bürgermeisters von Theben hatte Ineni auch noch wichtige Positionen im Amuntempel inne, so war er auch Scheunenvorsteher des Amun und Vorsteher der Arbeiten in Ipet (Karnak). Wahrscheinlich begann er seine Karriere am Amuntempel. Der letztere Titel bezeugt, dass er für zahlreiche Bauprojekte der frühen 18. Dynastie verantwortlich war, die er auch in seiner Biographie beschreibt. Aus seiner Biographie erfährt man auch, dass er das Grab des Königs Thutmosis I. im Tal der Könige herrichten ließ. Als Belohnung für seine Taten erhielt er das Ehrengold.

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2 Admin  
TT81 (Theban Tomb no. 81, Thebanisches Grab Nr. 81) in der Nekropole von Scheich Abd el-Qurna in Theben-West ist ein altägyptisches Beamtengrab, das in der 11. Dynastie angelegt und in der frühen 18. Dynastie usurpiert wurde. Inhaber war der Beamte Ineni, der die Titel „Bürgermeister von Theben“ und „Scheunenvorsteher des Amun“ führte und unter Amenophis I. und Thutmosis I. amtierte.
Durch die offensichtlich starke Ähnlichkeit zu den Gräbern der 11. Dynastie gingen die Ägyptologen lange Zeit davon aus, dass die Anlage zu Beginn der 18. Dynastie in restaurativer Weise auf die Vorbilder der Gräber aus dem Mittleren Reich in der unmittelbaren Umgebung zurückgriff. Nach einer neuen Grabaufnahme und -freilegung hält Eberhard Dziobek diese Ansicht allerdings für nicht mehr haltbar: „Grab TT81 ist eine unfertige Anlage der frühen 11. Dynastie, die zu Beginn der 18. Dynastie von Ineni in charakteristischer Weise umgebaut und wiederbenutzt wurde.“
Der Vorhof wurde horizontal in den Felsen geschnitten, wobei die Fassade durch acht unregelmäßig-viereckige Pfeiler gebildet wird. Die dahinter liegende Querhalle ist 20 m lang und 2,6 m breit und in der Mitte der Westwand führt ein Durchgang über eine Schwelle und eine Türkammer (allerdings ohne nachweisbare Tür) in die Längshalle, in deren hinterem Teil sich ein Schacht befindet. An die Längshalle schließt sich im Westen die Statuenkammer an, in der sich vier überlebensgroße Sitzstatuen befinden.
In der Querhalle dominieren an der Westwand Berufs- und Familienszenen. Die Wandmalereien zeigen den Grabherrn unter anderem beim Inspizieren von Lieferungen für den Amuntempel und das Anwesen des Ineni. An der Nord- und Südwand befinden sich große Stelen mit autobiographischen Inschriften.
Im Gegensatz zu den diesseitigen Szenen der Querhalle sind in der Längshalle die Bestattungsszenen dargestellt. Die Szenen im anschließenden Statuenraum sind dem Totengedenken gewidmet. Die vier Statuen stellen den Grabherrn, seine Frau und seine Eltern dar.

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